ICF* und Gesundheitsressourcen: Relevanz für das Versorgungsmanagement in Deutschland
Der demografische Wandel und der Panoramawandel der Krankheiten verursachen große ökonomische Probleme im Sozial– und Gesundheitswesen. Die zunehmenden Anforderungen an die Wirtschaftlichkeit von Versorgungssystemen im Gesundheitswesen münden einheitlich in höhere Anforderungen an bestehende Qualitätssicherungskriterien (der Kostenträger).
Der Arbeitskreis zeigt Problemstellungen, Potenziale und Lösungswege auf.
Zwei Aspekte werden hierbei im Fokus stehen:
- die künftigen Anforderungen an interne Qualitätsmanagementsystem der (betrieblichen) Prävention und Gesundheitsförderung wie auch der stationären und ambulanten Rehabilitation sowie
- die ICF als Instrument kommender Versorgungsstrukturen.
**International Classification of Functioning, Disability and Health der WHO
Moderatoren
Angelika Baldus
Deutscher Verband für Gesundheitssport und Sporttherapie e. V.
PD Dr. Dagmar Pöthig
Europäische Vereinigung für
Vitalität und Aktives Altern e.V., Berlin
Dr. Hans-Martin Schian
Europäische Vereinigung für
Vitalität und Aktives Altern e.V., Berlin
Univ.-Prof. Dr. Klaus Schüle
Institut für Bewegungstherapie und bewegungsorientierte Prävention und Rehabilitation -
Deutsche Sporthochschule Köln
Kontext
Die Fraunhofer Veranstaltungsreihe „Demografie und Gesundheitsressourcen“ sensibilisiert Entscheidungsträger und Akteure einer breiten Öffentlichkeit für den damit verbundenen Innovations-, Kompetenz- und Wissenstransfer in die Dienstleistungs- und Bildungslandschaft und in die gesellschaftliche Praxis hinein.
Das Innovationsforum 2010 unterlegt darüber hinaus aus Kunden- und Verbrauchersicht, aus der Sicht der Akteure und mit innovativen wissenschaftlich-fachlichen Lösungen die notwendige stärkere Verzahnung von erstem und zweitem Gesundheitsmarkt. Diese findet derzeit vor allem unter der wirtschaftlichen und ethischen Herausforderung „Vitalität und Arbeit“ (Fit4Work, Gesund in die Rente, Flexible Altersgrenze …) statt.
Stand 18.11.2010 -